Kath. Kirchengemeinde Berlin-Marzahn

„Von der Verklärung des Herrn“

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Statue des heiligen Antonius

Auch im hinteren Bereich der Kirche gibt es Interessantes zu sehen. Wendet der Besucher nach dem Betreten der Kirche seinen Blick nach rechts, erblickt er nebem dem Aufgang zur Empore auf einem kleinen stilisierten Mauervorsprung eine Statue des heiligen Antonius, genauer gesagt eine Statue des heiligen Antonius von Padua. Neben dieser leuchtet während der Gottesdienste stets ein kleines Licht. Unterhalb ist noch ein Opferstock angebracht.
Der heilige Antonius ist der Schutzpatron der Armen. Teilweise wird er auch als Nothelfer angerufen, obwohl er nicht zu den 14 Nothelfern gehört. An diese soll sich ein Mensch in Not vertrauensvoll wenden, damit sie für ihn Fürsprecher sind. Zusätzlich hat der heilige Antonius den Ruf, spezieller Helfer für das Wiederauffinden verlorener Gegenstände zu sein. Daher stammt sein volkstümlicher Name: „Schlampertoni“.

Blick zur Empore mit Orgel

Ein rückwärtiger Blick aus dem Hauptschiff auf die Empore zeigt die Orgel. Diese mechanische Schleifladenorgel wurde 1968 von der Firma Walcker aus Ludwigsburg für die evangelische Kirche in Maintal-Bischofsheim gebaut. 1999 kaufte unsere Gemeinde die Orgel. Anschließend wurde sie durch die Orgelbaufirma Kircher aus Heidelberg aufgebaut und um zusätzliche Register erweitert. Die Orgel verfügt nun über 20 klingende Stimmen auf zwei Manualen und einem Pedal. Nicht nur in klanglicher, auch in architektonischer Hinsicht verschmilzt das Instrument mit dem Kirchenraum. Seit der Weihe am 12. Dezember 1999 wird die Orgel neben der gottesdienstlichen Funktion auch für Konzerte genutzt.

Dieser rückwärtige Blick auf die Orgel beendet den Kirchenrundgang. Es gibt sicherlich noch mehr interessante Details, die gezeigt, und mehr damit verbundene Geschichten, die erzählt werden können. Dies würde jedoch den Rahmen dieser Darstellung sprengen. Außerdem soll auch der Verzicht auf die komplette Beschreibung als Einladung für einen Besuch in unserer Kirche dienen. Selbst ein noch so gutes Foto kann nie die Gesamtwirkung des Großen und Ganzen wiedergeben, sondern nur einen kleinen Eindruck vermitteln.

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